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Klaus Voormann
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Fotos © Helmut Kunz
Wenn man den Namen Klaus Voormann einfach einmal in eine Runde gibt, dann schallt einem zu allererst das Wort Beatles entgegen. Klaus Voormann hat in seinem Leben viel erlebt.
>> Interview mit Klaus Voormann
Folgendes sagt Wikipedia über ihn aus:
Voormann studierte in Hamburg an der Meisterschule für Gestaltung und arbeitete als grafischer Designer und Illustrator, als er 1960 im Hamburger Kaiserkeller die Beatles kennenlernte und gemeinsam mit Astrid Kirchherr einer ihrer besten Freunde wurde. Er kaufte Ende 1961 den Bass von Beatles Bassist Stuart Sutcliffe, als sich dieser aus der Musik zurückzog. Als die Beatles weltberühmt wurden, blieb er mit ihnen verbunden, zumal er 1964 ebenfalls nach London zog. Hier gründete er seine erste eigene Beat-Band The Eyes aus denen später Paddy, Klaus and Gibson wurden. In dieser Zeit spielte er in verschiedenen Clubs der Star Club Kette, u.a. in Hamburg und Bielefeld. Ab 1966 spielte er Bassgitarre in der Band von Manfred Mann und begann neben seiner Grafikerkarriere auch eine Musikerkarriere. 1966 entwarf er während seiner Zeit in London das Cover für das Beatles-Album Revolver, auf dem er auch selbst am rechten Rand der Titelcollage zu sehen ist, und für das er 1967 einen Grammy für das beste Schallplattencover erhielt. Die Zeitschrift Hörzu vertrieb die Platte anfangs in Deutschland, und platzierte ihr Firmenlogo damals im Zentrum des Cover-Entwurfs. Voormann war aber nie Layouter der Hörzu, wie oft fälschlich angenommen wird. Er hat auch das Cover für zwei LPs der Bee Gees entworfen Bee Gees 1st (1967) und Idea (1968). Die Einflüsse auf seinen Stil sind vielfältig; eine wichtige Rolle spielen Max Liebermann und expressionistische Maler wie George Grosz. Die Freundschaft zu den Beatles führte dazu, dass er bei zahlreichen Soloprojekten von John Lennon, Ringo Starr und George Harrison den Bass spielte. So war er u. a. Gründungsmitglied von John Lennons Plastic Ono Band und war an solchen LPs wie Imagine, Ringo, oder All Things Must Pass und dem Concert for Bangla Desh beteiligt. Außerdem spielte er auf dem legendären Lou Reed Album Transformer als Bassist mit. Als Studiobassist hat er unter anderem auch mit Carly Simon (das Bass-Intro von You're So Vain stammt von ihm), Harry Nilsson und B. B. King gearbeitet. Zeitweise lebte er in der Nähe von Los Angeles. 1979 kehrte er nach Deutschland zurück und wurde Musikproduzent. Sein erster Erfolg wurde die bis dahin völlig unbekannte Band Trio. Er produzierte mit ihnen einen der größten Hits der Neuen Deutschen Welle: Da Da Da. Außerdem arbeitete er unter anderem mit Künstlern wie Marius Müller-Westernhagen und Heinz Rudolf Kunze zusammen. Mitte der 1990er Jahre war er für die Cover-Gestaltung der Beatles-Anthology zuständig. Auch mit Paul McCartney blieb er nach Auflösung der Beatles verbunden und schuf 1999 einige Grafiken für dessen Album Run Devil Run. Am 29. November 2002 nahm er am Gedenkkonzert für George Harrison teil, das in der Royal Albert Hall in London stattfand. Dort spielte er bei den Stücken All Things Must Pass und Wah Wah den Bass. 2003 veröffentlichte er sein Buch Warum spielst du „Imagine“ nicht auf dem weißen Klavier, John?. Voormann schreibt in diesem Buch über seine Zeit mit den Beatles, aber auch über zahlreiche andere Begegnungen und das Leben in der internationalen Musik-Szene. Klaus Voormann kreierte das Cover zum Album Scandinavian Leather der norwegischen Death Punk-Band Turbonegro, das 2003 erschien. Inzwischen hat er über 100 Album-Cover entworfen. Zum 40-jährigen Jubiläum des Erscheinens von Revolver im Jahr 2006 hat Voormann abermals das Cover einer offiziellen Jubiläums-Edition gestaltet, welches aber bislang unveröffentlicht geblieben ist. Klaus Voormann lebt zusammen mit seiner Frau Christina, seinem Sohn und seiner Tochter in der Nähe von München.
Das Gespräch mit Klaus Voormann führte Alexander Grundler zusammen mit Helmut Kunz. Wir bedanken uns an dieser Stelle ausdrücklich für die Zeit die sich Herr Voormann für dieses Interview genommen hat.












